Golderwerb ab 2020 – Können sich Goldbesitzer noch sicher fühlen?

Gold gilt als eine sehr sichere Anlageform. Allerdings gab es auch immer wieder Phasen, in denen Goldbesitzer sich alles andere als sicher fühlen können. Denn neben der allgemeinen Staatsverschuldungen wirft auch der Staat einen Blick auf das Edelmetall.

Untersucht man die Staatspleiten der vergangenen acht Jahrhunderte in Großbritannien, China, Frankreich Portugal Spanien, Island, Griechenland, Österreich, Deutschland, der Türkei, Russland, Afrika, Indien und Lateinamerika, dann kommt man zu erschütternden Ergebnissen: Seit dem ersten großen Staatsbankrott in Großbritannien im Jahr 1340 und der ersten chinesischen Staatspleite im Jahr 1425 mussten diese Staaten sage und schreibe 138 Mal ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. 

Spitzenreiter in Europa ist Spanien. Die Iberer haben in den vergangenen Jahrhunderten 13 Staatspleiten hingelegt. Bis 1800 war Spanien sechs Mal zahlungsunfähig, allein im 19. Jahrhundert sieben Mal. Frankreich folgt mit acht Staatspleiten zwischen 1500 und 1812. Der französische Finanzminister Abbe Terray, von 1768 bis 1774 im Amt, soll der Regierung sogar geraten haben, mindestens alle 100 Jahre den Staatsbankrott zu erklären, um wieder ein “Gleichgewicht” herzustellen.

Internationale Spitzenreiter sind die Länder Lateinamerikas, die im 19. und 20. Jahrhundert unglaubliche 61 Staatsbankrotte anhäuften. Allein Mexiko, Argentinien und Brasilien kommen zusammen auf 22 Staatspleiten. Deutschland war übrigens ,,nur” fünfmal pleite: In den Jahren 1807, 1813, 1923, 1932 und 1948. 

Senkung der Obergrenze für anonyme Barzahlung beim Goldkauf auf 2000 Euro

Gold bar kaufen ohne Nachweis der Identität, auch “anonymes Tafelgeschäft” genannt, ist in Deutschland aktuell noch möglich bis zu einer Obergrenze von 9.999,99 Euro.

Der Bundestag ist gerade im Begriff die Grenze für den anonymen Erwerb von Gold auf 2000 Euro zu senken, der Bundesrat will angeblich noch eine drastischere Senkung auf 1000 Euro. In dem Fall könnte selbst eine Unze Gold nicht mehr anonym erworben werden. Zumindest nicht beim Händler. Die neuen Regeln sollen ab 2020 in Kraft treten.

Können solche Zeiten auf uns zukommen, wie:

Sicherheitskräfte und Polizei durchsuchen Privatwohnungen.
Schließfächer und Tresore werden aufgebrochen.
Der Gegenstand der staatlichen Begierde: Gold.

Schwer vorstellbar?

Es hat immer wieder Verbote des privaten Goldbesitzes gegeben. Bei einem generellen Goldverbot geht der Staat davon aus, dass die freiheitsliebenden Bürger eben nicht alle ihre Münzen und Barren freiwillig abgeben.

Noch sind solche Verbote für uns unvorstellbar. Aber wie kann ich mich davor schützen und wo lagere ich die Barren am besten?

Daher ist es ratsam, sich dringend zu informieren und sein Vermögen zu schützen. Ich informiere Sie gerne über weitere Möglichkeiten und aktuelle Gesetzesänderungen, die uns Sparern mehrere tausende Euro kosten können.

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Mein Name ist Andreas Schubert und ich berate Sie gerne rund um das Thema Gold als Investmentmöglichkeit. Ich freue mich auf unser Erstgespräch & melde mich umgehend auf Ihre Anfrage zurück. Viele Grüße Andreas Schubert